Hubs für die Fusion

STRIDE

Integriertes Management des STRIDE Hubs zur Weiterentwicklung des Stellerator-Konzepts für die Energiegewinnung aus der Fusion

Motivation

Deutschland verfügt mit Wendelstein 7-X über die weltweit führende Forschungsinfrastruktur für Stellaratoren sowie über eine einzigartige Kombination aus wissenschaftlicher Exzellenz, industrieller Kompetenz und innovativen Fusionsunternehmen. Der STRIDE Hub bündelt diese Stärken und schafft die Voraussetzungen, um die Entwicklung eines stellaratorbasierten Demonstrationskraftwerks und langfristig eines kommerziellen Fusionskraftwerks zu beschleunigen.

Ziele und Vorgehen

Der STRIDE Hub vernetzt Forschungseinrichtungen, Universitäten, Industriepartner und Start-ups, um die Entwicklung stellaratorbasierter Fusionskraftwerke voranzutreiben. Ein zentrales Ziel ist die Erarbeitung einer gemeinsamen Roadmap, die wissenschaftliche, technologische und industrielle Aktivitäten bündelt und koordiniert. Schwerpunkte sind die Qualifizierung von Fachkräften, der Aufbau gemeinsamer Forschungs- und Testinfrastrukturen, die Förderung von Schlüsseltechnologien sowie die Unterstützung des Technologietransfers. Eine gemeinsame Governance-Struktur schafft die Voraussetzungen für eine effiziente Zusammenarbeit und die Initiierung neuer Forschungs- und Entwicklungsprojekte.

Innovation und Perspektiven

Der STRIDE Hub etabliert erstmals in Deutschland ein integriertes Innovationsökosystem für die Entwicklung stellaratorbasierter Fusionsenergie. Durch die enge Verzahnung von Wissenschaft, Industrie und Ausbildung werden Forschungsergebnisse schneller in technische Anwendungen und industrielle Wertschöpfung überführt. Der Hub stärkt die internationale Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands, fördert den Aufbau neuer Wertschöpfungsketten und schafft die Grundlage für eine zukünftige europäische Fusionsindustrie.

PROJEKTDETAILS
PROJEKTKOORDINATION
PROJEKTPARTNER
n.a. (Keine Verbundpartner)
Gesellschafter der geplanten (g)GmbH: Gauss Fusion GmbH, Proxima Fusion GmbH, Max-Planck-Institut für Plasmaphysik, Karlsruher Institut für Technologie, Forschungszentrum Jülich GmbH, Technische Universität München;
Management-Unterstützung erfolgt durch Bayern Innovativ